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Balkan Roadtrip 2019

 

Geschrieben am 15.09.2019 von Julia

Tag 1: 15.8.19 Leinfelden-Echterdingen – Sobec, Slowenien

Nachdem wir das Auto gepackt hatten, sind wir zum Chinesen essen gegangen. Anschließend sind wir über die Autobahn nach Österreich gefahren. Kurz vor der  österreichischen Grenze standen wir eine Stunde im Stau. Es war ätzend. Aber es war sehr warm. Die Fahrt durch Österreich lief gut und in Slowenien waren wir schnell, doch weil wir eine Stunde verloren hatten, war es bereits dunkel als wir ankamen. Weil in Slowenien Feiertag war, waren alle Hotels und Campingplätze ausgebucht. Wir haben 2h gebraucht, bis wir einen Campingplatz gefunden hatten. Kaum hatten wir unser Zelt aufgebaut, hat es geregnet und das 6h lang. Im Zelt war das sehr laut, weshalb wir kaum geschlafen hatten und am nächsten Tag müde waren.

Tag 2 : 16.8.19 Sobec,  Slowenien – Zadar, Kroatien

Wir waren alle sehr müde und alles war nass und kalt. Schnell haben wir das Zelt zusammen gepackt und sind dann gestartet. Die Fahrt war gut und eigentlich ganz kurz. Es hat alles gepasst und wir waren um 15 Uhr auf einem Campingplatz in Zadar, wo wir Freunde besucht haben. Der war direkt am Meer, sodass wir baden konnten. Das Wasser war sehr angenehm. Es war ein netter Nachmittag und Abend.

Tag 3: 17.8.19  Zadar, Kroatien – Vilusi Montenegro

Heute sind wir später gestartet und es war schon fast Mittag, als wir erst auf der Autobahn waren. In Split haben wir Pause gemacht zum Einkaufen und Essen. Dann ging es weiter und über die Grenze nach Bosnien und Herzegowina.  Die Straßen sind grauenvoll und die Autofahrer fahren wie sie wollen und überholen sehr riskant. Da muss man doll aufpassen. Durch das Land ging es eigentlich ganz gut und die Landschaft ist wunderschön. An der Grenze zu Montenegro war schon eine riesen Schlange und wir mussten 2,5h warten bis wir durch waren. In Montenegro angekommen hatten wir von unterwegs ein Zimmer in einem Bungalow gebucht. Es war nett dort, aber der Wasseranschluss war nicht der beste. Mal ist das Wasser da und mal ist es halt weg und dann musste man warten, bis es irgendwann wieder kam. Der Besitzer war zwar alt aber richtig nett und hat sich gern um uns gekümmert. Wir haben selbstgemachten Büffelkäse bekommen und er hat uns mit seiner Taschenlampe zum Bungalow gebracht. Das einzige, das genervt hatte waren die vielen Grillen, die auch bei Nacht nicht ruhig waren. Am Abend haben wir unseren Müll und unsere Kühltasche vor die Türe gestellt um das Essen zu kühlen….

Tag 4 : 18.8.19 Vilusi, Montenegro  –  Zabljak, Montenegro

….und am nächsten Morgen kam der Schock! Der Müll und die Kühltasche waren weg! Wir haben auf dem ganzen Bungalowplatz gefragt, doch die Leute konnten nur serbisch. Die Kühltasche wurde nicht gefunden und nach einer Stunde sind wir dann halt gefahren. Nach etlichen Kurven sind wir an der Straße Essen gegangen. Es war sehr lecker. Dort haben wir Deutsche getroffen, die ursprünglich aus Montenegro stammten und die haben uns noch Tipps gegeben. Dann sind wir weiter gefahren zum Black Lake. Dort ist es wunderschön.  Türkises Wasser, mini Strand, das Wetter war auch perfekt. Angenehme 26 Grad. Wir haben auf einem Campingplatz, 10 min Fußweg vom See entfernt, gecampt. Dort waren sehr viele deutsche Touristen. Aber auch hier waren das Wasser und die Toiletten nicht so modern. Das Wasser kommt, wenn es kommt und ansonsten gibt’s halt keins. Gegen Abend wurde es echt kalt hier oben in den Bergen (1460 m), sodass wir früh ins Zelt mussten.

Tag 5: 19.8.19 Zabljak, Montenegro – Rijeka Crnojevica, Montenegro

Heute sind wir recht früh gestartet, um in die Tara Schlucht zu fahren. Sie ist die zweit größte Schlucht nach dem Grand Canyon. Es war sehr schön dort und das gute war, dass kaum Touristen da waren, weil es Montag ist. Anschließend sind wir nach Podgorica, in die Hauptstadt, gefahren. Dort gab es nichts spannendes zu sehen und es gibt nur zwei große Straßen durch. Wir waren nur kurz Pizza essen und dann ging es auch schon weiter. Unser Zelt haben wir auf einem Campingplatz in Rijeka Crnojevica aufgeschlagen. Den Platz kannten wir schon, weil wir letztes Jahr bei der Rallye schon hier gewesen waren. Es war erst Nachmittag als wir ankamen und wir hatten Zeit um zu chillen und eine Runde zu laufen. Wir hatten leckeres Obst zum Essen, das wir unterwegs am Straßenrand gekauft hatten. Hier gibt es überall Stände am Wegesrand. Der Campinglatz war direkt am See und das Wasser war angenehm. Leider konnte man nicht Baden, da der See etwas schmutzig war. Dort unten war und ist unser Lieblingsplatz in Montenegro, denn da ist es so ruhig wie nirgendwo. Keine Autos, wenig Touristen, nur die Vogel und der See.

Tag 6: 20.8.19 Rijeka Crnojevica, Montenegro – Bar, Montenegro

Heute war ein sehr schöner Morgen und es war richtig warm und sonnig als man aus dem Zelt gekrabbelt ist. Dann sind wir los gefahren. Durch die wunderschöne Berglandschaft nach Bar. Dort haben wir eingekauft und Mittag gegessen. Anschließend sind wir zu unserem Appartment gefahren, in dem wir die nächste Woche verbringen werden. Es ist voll groß und ähnelt einem riesigen Hotelzimmer. Wir sind im dritten Stock und von unserem Balkon aus kann man das Meer und die Berge sehen. Neben unserem Appartment fährt eine Eisenbahn und jedes mal, wenn sie in den Bahnhof einfährt, ertönt lautes Hupen. Man kann auch die Schiffe vom Meer hören. Nachdem wir ausgepackt hatten sind wir runter zum Pool. Der war angenehm warm. Auch draußen war es warm mit 31 Grad. Gegen Abend sind wir runter zum Strand gelaufen. Man hat zu Fuß höchstens 15 Minuten gebraucht. Das Meer war etwas kälter als der Pool, aber man könnte dort auch gut drin baden.

Tag 7: 21.8.19 Bar, Montenegro

Heute Morgen sind wir nach Bar in die Altstadt gefahren. Da gab es eigentlich nur noch Souvenirshops und ein Haufen Touristen. Da wohnt so gut wie niemand mehr. Dort sind wir in der Ruine einer großen Kirche spazieren gegangen. Die Kirche ist im 19. Jahrhundert explodiert. In der Altstadt gab es auch ein Eis für uns und die Kugel hat nur 60 ct gekostet. Danach sind wir auf den Grünen Markt gefahren. Das Obst und Gemüse war super lecker und gar nicht teuer. Den ganzen Nachmittag waren wir im Pool. Je später es wurde, desto kälter wurde auch das Wasser, aber das war nicht schlimm, da es draußen über 30 Grad hatte. Auch als wir spät abends auf dem Balkon saßen, war es noch sehr heiß.

Tag 8:  22.8.19 Bar, Montenegro

Heute sind wir sehr früh aufgestanden, damit wir direkt nach dem Frühstück nach Kotor fahren konnten. Wir haben 2h dorthin gebraucht, weil Berufsverkehr war und man kaum durch kam. Dort haben wir uns die Altstadt mit den vielen engen Gassen und den Souvenirshops angesehen. Es war sehr warm mit 35 Grad im Schatten. In einem großen Einkaufszentrum in der Neustadt haben wir Mittag gegessen. Anschließend sind wir an den Strand gefahren. Es gibt keinen Sandstrand. Überall sind große und kleine Steine, sogar im Wasser, die allerdings mit Algen überzogen sind. Daher war es sehr rutschig. Es ist auch sehr laut am Strand, weil von den Restaurants und Buden laute Musik dröhnt. Deshalb sind wir schnell wieder gegangen, um im Pool schwimmen zu gehen. Nach dem Abendessen sind wir noch mal an der Promenade spaziert. Und es gab noch Crepes und ein leckeres Softeis  😉

Tag 9: 23.8.19 Bar, Montenegro

Heute haben wir endlich mal wieder richtig ausschlafen können. Nach dem Frühstück sind wir zu einer Kirche gefahren. Von außen sah sie aus wie eine Moschee mit den Türmen und den goldenen Dächern. Aber innen war sie richtig bunt. es gab kein Wandstück der Kirche, das nicht bemalt wurde. Es sah sehr spektakulär aus. Die Kirche war quasi am Strand, so dass wir es nicht weit zum Meer hatten. Dann haben wir mit dem Kompressor am Auto einen Flamingo als Luftmatratze aufgepumpt. Wir waren den ganzen Nachmittag am Strand und man kann es nicht glauben, aber am Abend waren wir müde vom Nichtstun.

Tag 10: 24.8.19 Bar, Montenegro

Heute Nacht sind wir von einem Gewitter geweckt worden. Es regnete so stark, dass das Regenwasser durch die Decke direkt auf unser Schlafsofa tropfte. Dann haben wir zu dritt im Doppelbett geschlafen. Um dem noch etwas schlechteren Wetter zu entkommen sind wir zum Mittagessen und Baden an den einzigen Sandstrand Montenegros gefahren. Der war in Ulcinj, kurz vor der Grenze zu Albanien. Dort waren wir den ganzen Nachmittag und es wurde noch richtig warm. Nur das Meer war immer kalt. Wir waren trotzdem baden. Abends waren wir noch im Pool und an der Promenade. Und wieder ging ein schöner Tag zu Ende.

Tag 11: 25.8.19 Bar,  Montenegro

Heute haben wir wieder ausgeschlafen. Dann waren wir Einkaufen und im Pool und haben eigentlich den ganzen Tag nichts gemacht. Abends sind wir ein letztes Mal an die Promenade, um Eis zu essen. Dann saßen wir ein bisschen am Meer und haben zu geschaut, wie die Flut immer höher kam.

Tag 12: 26.8.19 Bar, Montenegro  – Dubrovnik, Kroatien

Heute sind wir recht früh gestartet und eigentlich einen Tag zu früh, aber uns wurde es dezent langweilig, eine Woche an einem Fleck. Aus Bar sind wir sehr schlecht raus gekommen und standen gleich im Stau, auf Grund eines Waldbrandes. Dann sind wir nach Kupari,  um die zerschossenen Hotels und die Bucht aus dem Jugoslawienkrieg an zu schauen. Man konnte in das Hotel rein laufen. Vieles war kaputt und bewachsen mit Efeu. Aber manche Zimmer konnte man noch gut erkennen und es waren auch Möbelteile noch vorhanden. Es war sehr bizarr. Draußen eine wunderschöne Bucht mit glasklarem Wasser und dahinter die Mahnmale des Krieges. Man kann das Gefühl und die Stimmung dort gar nicht beschreiben. Das muss man selbst mal erlebt haben. Weil man dort im Restaurant nicht mit Euro bezahlen konnte, gab es mal wieder kein Mittagessen. Und heute war es so warm.. .38 Grad im Schatten und nur Stau, Stau,  Stau….überall…. Wir haben statt 3h ganze 7h gebraucht und alle waren genervt. Dafür haben wir ein nettes kleines Appartement mit Meerblick bekommen. In Dubrovnik. Zum Abendessen sind wir mit dem Uber in die Altstadt von Dubrovnik gefahren. Es war schön, aber es waren sehr viele Touristen unterwegs. Und weil es die Hauptattraktion von Dubrovnik ist, war das Essen auch dementsprechend teuer. Trotzdem war es ein sehr schöner Abend.

Tag 13: 27.8.19  Dubrovnik, Kroatien – Straza, Slowenien

Heute war nix besonderes los. Wir sind lange gefahren, um Strecke zu machen, damit wir es am nächsten Tag nicht so weit hatten.

Tag 14: 28.8.19 Straza, Slowenien – Bled, Slowenien

Wir sind recht früh los gestartet, sodass wir zum Mittag in Ljubljana waren. Die Stadt war schön, aber voll mit Touristen. Man hat kaum einen Parkplatz gefunden. Wir sind über die Drachenbrücke und über den Markt gelaufen. Direkt an der Ljubljanica, den Fluss, entlang. Dann sind wir weiter nach Bled gefahren. Wir hatten ein kleines Mobilhome auf dem Campingplatz am Bleder See für drei Tage.

Tag 15: 29.8.19 Bled, Slowenien

Am Vormittag sind wir Einkaufen und dann zu einer Burg gefahren. Da vor der Burg eine zu lange Schlange war, sind wir drum herum gelaufen, statt rein. Man hatte einen guten Ausblick über den See. Anschließend sind wir auf den Berg am Campingplatz gewandert. Der Weg war sehr steil, aber es hatte sich gelohnt. Man hatte einen noch besseren Blick über den See. Nachdem es hier überall nur Pizza und Nudeln gab, haben wir uns aus dem Supermarkt Fisch geholt und uns ein leckeres Fischbrötchen gegönnt. Am Nachmittag hat es angefangen zu regnen und zu Gewittern, sodass wir leider doch nicht Baden gehen konnten. Als das Gewitter am Abend vorbei war, sind wir mit einem kleinen Zug in einer  Dreiviertelstunde um den ganzen See gefahren. Die Fahrt war sehr holprig, aber lustig.

Tag 16: 30.8.19 Bled, Slowenien

Heute sind wir zum Savica Wasserfall gefahren. Nachdem wir die 573 Stufen hoch gelaufen waren, konnte man einen kleinen Wasserfall und den See sehen. Anschließend sind wir dort noch essen gegangen. Zurück auf dem Campingplatz sind wir runter zum See um zu Baden. Das Wasser war am Anfang sehr kalt, aber sobald man drin war ging es. Am Abend haben wir uns noch eine Kugel Eis für 1,90 € gegönnt. Mehr haben wir an diesem Tag nicht gemacht.

Tag 17: 31.08. Bled, Slowenien – Lazise, Italien

Heute wäre eigentlich unser letzter Urlaubstag. Aber wir hatten keine Lust schon nach Hause zu fahren. Denn in Österreich, wo wir eventuell noch einen Stopp einlegen wollten, sowie in Deutschland, war das Wetter kalt und schlecht. Also haben wir geschaut wo das Wetter noch gut ist. In Italien. So sind wir nach Lazise an den Gardasee gefahren. Dort waren wir auf einem großen Campingplatz mit Pool, der aber auch direkt am See lag. Dort konnten wir richtig baden.

Tag 18: 01.09. Lazise, Italien

Heute war den ganzen Tag chillen angesagt. Es war schön den ganzen Tag mal nichts zu tun und nur zu baden, aber wir sind das überhaupt nicht mehr gewohnt. Wir waren froh als der Tag vorbei war, weil ein bisschen langweilig war es teilweise schon.

Tag 19: 02.09. Lazise, Italien – Echterdingen, Deutschland

Jetzt ist der Urlaub endgültig vorbei, denn heute sind wir nach Hause gefahren. Aber bevor wir Italien verlassen haben, haben wir noch einen Stopp in Verona eingelegt. Die Stadt ist berühmt für den Balkon von Julia und Romeo. Wir waren auch bei ihrem Balkon, der neben einem Museum hing. Wir sind über viele Brücken und Plätze gelaufen. Es war sehr schön dort, außer dass es zum Schluss angefangen hatte zu regnen. Wir sind zum Auto gegangen und dann ab nach Hause. Die Fahrt verlief gut und wir sind gesund und munter zu Hause angekommen.